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Jackass bei der Vorbereitung fuer einen CW !!!
Acer_potor denkt [KNX]Jackass !!!
Dr.Adder ist voll hübsch !!!
Nein, verdammt !!! Wir nehmen nur gute Leute auf !!! Geh auf der Kirmes ballern !! Schwuchtel...
Zum Beweis dafür wie wir alle unseren Clan lieben haben wir unsere Autos in Konstanz angemeldet. Hier der Beweis :
Die folgenden Bilder habe ich irgendwann auf irgendeiner Seite gefunden !!! Falls der "Künstler" nicht möchte das sie auf unserer Seite ebenfalls zu bewundern sind, soll er sich bitt melden !!
Hier ein Breicht von [KNX]Humumbus. Dies entschuldigt seine Abwesenheit in den letzten Monaten !!
Sicher habt Ihr euch gewundert, daß ich so lange nichts habe von mir
hören lassen. Das hatte einen triftigen Grund: Ich habe kurzfristig
beschlossen, mich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen. Gestern morgen
habe ich einen Werbespot mit Günter Jauch gesehen dem zu entnehmen war,
daß die Krombacher Brauerei und Greenpeace ein beispielloses Projekt
zur Rettung des Urwaldes ins Leben gerufen haben: Für jeden getrunkenen
Kasten Krombacher Bier werden sie 1m2 Urwald retten.
In mir erwachte sofort der bisher tief in meinem Innersten verborgene
Naturfreund und Umweltschützer und so beschloss ich, auch meinen
Beitrag zur Rettung der Urwälder zu leisten.
Während ich so mit der Rettung des einen oder anderen Meters Regenwald
beschäftigt war, kam meine Freundin nach Hause. Bei der anschließend
geführten, hitzigen Debatte mit ihr machte ich vermutlich die gleiche
Erfahrung, wie Tausende andere Umweltschützer vor mir auch: Ich stieß auf
völliges Unverständnis. Der Urwald schien ihr völlig egal, mein
Engagement für die Natur und das Leben aller Menschen lehnte sie völlig
ab. Sie wollte nicht verstehen, daß man eine so große Aktion wie die
Rettung der Natur nicht aufschieben kann, ganz gleich, ob es erst
Vormittag ist oder nicht.
Da sie in keinster Weise einsichtig war und man(n) bereit sein muss, für
die Vollbringung solcher Taten Opfer zu bringen, verließ ich das Haus
... Niedergeschlagen, nein traurig, lief ich zunächst ziellos umher.
Angst beschlich meine Gedanken. Angst um die Wälder. Verzweiflung
machte sich tief in meinem Inneren breit, denn mit jeder verstrichenen
Minute hätte ich wieder einige Quadratzentimeter unwiederbringlicher
Natur retten können. Die Angst schnürte meine Kehle zu, die
Verzweiflung ließ meinen Hals austrocknen. Wie groß war da meine
Freude, als ich unerwartet auf eine Versammlung gleichgesinnter
Umweltaktivisten traf! Ich erkannte sie sofort, denn als Zeichen ihrer
Verbundenheit hielten sie alle eine Flasche Krombacher in der Hand, die
sie demonstrativ leerten.
Schnell nahmen sie mich in ihre Mitte auf und so erfuhr ich sehr bald,
daß einige von ihnen sich bereits seit Jahren mit der Rettung ganzer
Kontinente beschäftigen, unbeachtet von der Öffentlichkeit, genau hier,
an diesem Kiosk!
Ich bewunderte die Zeichen ihres teilweise jahrelangen Kampfes: Die
von den Entbehrungen ausgemergelten Körper, die zum Aufforsten nötigen,
prallen Bäuche, den Geruch nach Jahrtausende altem Urwaldboden, die
mannigfaltigen Insekten und ich übersah auch nicht, daß sich einige
beim Kampf um die Natur wohl die Zähne ausgebissen hatten.
Nachdem wir zusammen eine ungefähr tennisplatzgroße Menge natürlichem
Urwaldes gerettet hatten, stellte ich fest, daß der Schutz und die
Rettung der Umwelt ihren Tribut zollten. Durch das lange stehen
schmerzten meine Füße, die Waden krampften, selbst die Zunge war durch
die langen Debatten in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt: Ich hatte
immer größere Mühen beim Aussprechen der großen Buchstaben eines Satzes
oder Wortes. Aus diesem Grund beschoss ich, die Versammlung zu
verlassen und machte mich auf die Suche nach weiteren Mitstreitern.
In einer Gaststätte ganz in der Nähe wurde ich dann auch sofort wieder
fündig: Gut ein halbes Dutzend Umweltler hatte sich dort eingefunden
und arbeitete hier im Verborgenen an der Rettung der natürlichen
Ressourcen. Schnell war ich aufgenommen. Ich war gerührt als der Wirt
meine Hand nahm und mir sagte: "Junge, rette den Urwald, wir zählen auf
Dich", und orderte die 4te Lokalrunde um unsere Aktion voranzutreiben.
Da die anderen Gäste darauf bestanden, neben dem Urwald auch zusätzlich
Gebiete wie die Sahara, die Wüste Gobi und den Rheingau wieder
aufzuforsten und somit auch den Aufbau des heimischen Waldbestandes zu
unterstützen, blieb mit nichts anderes übrig, als zu der Runde noch
Jägermeister zu ordern.
Ganz schwindlig war mir vor Stolz und Glück, als ich viel später die
Kneipe verließ. Plötzlich sah ich die Welt mit anderen Augen! Leicht
verschwommen zwar, aber dafür sah, nein fühlte ich, daß sich unsere
gute Mutter Erde drehte. Nicht gleichmäßig und in eine Richtung, nein,
es waren eher ruckartige Bewegungen in abwechselnde Richtungen. Welch
eine Erfahrung!
Vor Glück taumelnd lief ich zu meinem Auto und beschloss, einen
Demonstrationszug durch die Kneipen der Innenstadt durchzuführen, um die
vielen, anderen Menschen auf die Probleme aufmerksam zu machen.
So fuhr ich in Richtung Stadt und war gerade einem Ozonloch ausgewichen
als ich am Straßenrand einen Streifenwagen entdeckte. Auf der Fahrbahn
standen mehrere Polizisten und schauten in meine Richtung. Sie mussten
von meinem Vorhaben erfahren haben, denn sie hielten gezielt mein
Fahrzeug an. Von Vorkontrollen bei Demonstrationen hatte ich ja bereits
gehört, war aber dennoch verwundert, wie schnell sich das
rumgesprochen hatte.
Nachdem ich angehalten und aus meinem Wagen gestiegen war, entschloss ich
mich zu einer spontanen Sitzblockade auf der Straße. Wenn ich im nach
hinein darüber nachdenke, war es keine rationell erklärbare Aktion,
eher ein Zwang meines Unterbewusstseins. Ich saß und mein Körper
weigerte sich, wieder aufzustehen. Mir widerfuhr das gleiche Schicksal
wie Sitzblockierern in Brokdorf oder entlang der Castor - Strecke: Ich
wurde durch die Polizisten weggetragen. Auch sie wollten den ernst der
Lage nicht verstehen, obwohl ich sie immer wieder darüber aufklärte.
Später, auf dem Revier erschien dann endlich ein Vernünftiger Mensch.
Er hörte sich mein Problem in aller Ruhe und sichtbar interessiert an
und erklärte mir dann, daß er die Anzahl der von mir geretteten Bäume
feststellen wolle. Ich hätte den Schutz der Umwelt quasi im Blut und er
bräuchte aus diesem Grund etwas davon. Ich war glücklich, diesen
verständnisvollen Menschen getroffen zuhaben. Mein Engagement würde
amtlich festgehalten und der Nachwelt erhalten! Dafür gab ich ihm
gerne mein Blut.
Wenig später befand ich mich zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Meinen
Wagen hatten die netten Beamten behalten, damit er durch seine Abgase
nicht alle meine Bemühungen wieder zerstört, wie sie mir erklärten.
Auch haben sie mir fest versprochen, nach dem Recyclingverfahren aus
meinem Führerschein ein Flugblatt zur Unterstützung der Rettungsaktion
zu machen.
Froh und mit der Gewissheit, etwas großartiges getan zu haben ging ich
dann nach Hause. Unterwegs rettete ich an der Tankstelle noch ein paar
Pflänzchen und erinnerte mich an eine alte Weissagung der Indianer:
Erst, wenn die letzte Ölplattform versenkt,
die letzte Tankstelle geschlossen,
das letzte Auto stillgelegt,
die letzte Autobahn begrünt ist,
werdet Ihr feststellen, daß Greenpeace nachts kein Bier verkauft.
In diesem Sinne wünsche ich einen frohen Tag. Ich geh jetzt nochmal ' n
bisschen Wald retten.
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